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Ein paar erste Eindrücke…

Am 6. Juli spätabends ging es endlich los, auf in das ferne Neuseeland. Und nach mehr als 28 Stunden und nur 4 Stunden Schlaf, war ich dann endlich angekommen. Ganz brav zeigte ich meine Wanderschuhe am Flughafen her, damit ich ja eh keinen österreichischen Dreck mit ins schöne Neuseeland bringe und dann ginge es auch gleich weiter zur Uni. Der nette Herr vom Airport-Pick-Up-Service brachte mich zur Uni und zeigte mir auch gleich die wichtigsten Gebäude.

Ich wohne in einer Flat, eigentlich mehr Bungalow, die ich mir mit 2 Mitbewohnern teile. Die Unterkunft ist sehr nett und gemütlich, nur ein bisschen Isolierung wäre gut, es ist nämlich leicht kalt. Aber zum Glück habe ich einen Heizstrahler im Zimmer und eine zweite Decke habe ich auch bekommen. Der Campus selbst ist recht überschaubar, aber es gibt hier auch nur ca. 4000 Studierende.

Blick auf da Cricketfeld von meinem Zimmer.
Die Bibliothek der Lincoln University.

Am nächsten Tag machte ich mich auf nach Christchurch und erkundete ein bisschen die Stadt und den botanischen Garten.

Der botanische Garten in Christchurch.

Nach und nach trudelten auch die anderen österreichischen Studis ein und am Donnerstag und Freitag ging es auch schon los mit Campus Tour und Welcome Days. Und gemeinsam mit anderen internationalen Studierenden bekamen wir eine Uni- und Neuseeland-Einführung. Der Großteil der anderen internationalen Studierenden kommt vor allem aus China, Indien und den USA.

Den Samstag verbrachten wir mit dem organisieren von Unisachen und gemütlichen Beisammensitzen. Und am Sonntag machten wir dann unseren ersten Ausflug, wir fuhren nach Akaroa. Akaroa liegt am Meer und ist der Ort, an dem die ersten französischen Siedler ankamen und hat deswegen auch noch heute Straßenschilder und Beschriftungen in französischer Sprache.

Am Weg nach Akaroa.

Und heute ginge es auch schon los mit dem Unialltag. Am Vormittag gab es eine Vorstellung von sämtlichen Clubs der Uni. Von „Wine Appreciation Club“ über den „Hunting Club“ bis hin zum „Music Club“ gab es doch eine recht breite Auswahl. Am Nachmittag hatte ich dann auch schon 3 Stunden Vorlesungen in Soil Resources, die wie im Flug vergangen sind. Die Vorlesungen sind hier um einiges besser organisiert, man bekommt von Anfang an gesagt, was man wie bis wann zu erledigen hat und was wann stattfindet.

Und das war es auch schon! Ich freue mich über Kommentare, Wünsche, Anregungen und Beschwerden und werde euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten.

Liebe Grüße aus Neuseeland!

Meine Reise – Teil 3

Von Rotorua aus ging es weiter nördlich nach Tauranga und zu Mount Maunganui. Der Aufstieg in der prallen Sonne war etwas anstrengend aber vom Gipfel aus hat man eine wunderschöne Aussicht über Bay of Plenty. Und der Strand ist auch sehr zu empfehlen.

Weiter ging es zur Coromandel Penisula und nach Whitianga. Dort in der Nähe befinden sich die Cathedral Coves, wo ein Teil der Chroniken von Narnia gedreht wurde. Den Ausblick vom Shakespeare Cliff Lookout habe ich genossen und das Lonely Bay habe ich auch besucht.

Eine lange Busfahrt später bin ich dann schließlich in Auckland angekommen. Die Art Gallery und das War Memorial Museum haben mir sehr gut gefallen. Die kurze Wanderung auf Mount Eden war auch sehr nett. Aber sonst ist Auckland selbst nicht wirklich spektakulär. Etwas zu üppige Weihnachtsdeko habe ich auch gefunden.

Deswegen war der Aufenthalt in Auckland eher kurz und auf ging es nach Paihia, Russel und ins Bay of Islands im Norden. Russell ist bekannt für viele historische Gebäude, unter anderem die älteste Kirche Neuseelands. Gleich in der Nähe von Paihia befindet sich Waitangi, wo 1840 der Treaty von Waitangi unterschrieben wurde.  Also ein sehr wichtiger Ort der neuseeländischen Geschichte und Gründung.

Die Bootsfahrt durch die Inseln war sehr schön, aber ich hab leider keine Delfine gesehen. Außerdem hab ich eine kleine Wanderung zu den Huka Falls und nach Opua gemacht.

Meine Reise – Teil 2

Von Punakaiki ging es weiter nach Westport. Das Örtchen ist allerdings weder besonders spannend noch besonders schön, somit gibt es weder Fotos noch Geschichten.

Danach ging es weiter nach Nelson und zum Abel Tasman Nationalpark. Hier war ich für zwei Tage und war am ersten Tag Kajak fahren. Das war wirklich cool und echt schön. Am zweiten Tag bin ich mit Freunden gemeinsam den ersten Teil des Abel Tasman Coast Track gegangen.

Der letzte Stopp auf der Südinsel war Picton und dann ging es auch schon mit der Fähre nach Wellington auf die Nordinsel. Die Fahrt mit der Fähre war echt toll.

In Wellington habe ich zuerst den Mount Victoria bezwungen. Der war zwar nicht wirklich hoch, aber der Ausblick war trotzdem sehr nett. Das Te Papa Tongarewa Museum hatte sehr coole Ausstellungen, die Art Gallery war aber nicht unbedingt beeindruckend. Die Fahrt mit dem Cabel Car zum botanischen Garten war sehr kurz und nicht wirklich spektakulär, dafür bin ich natürlich auch 45 Minuten angestanden. Die botanischen Gärten waren aber sehr schön.
Zealandia ist ein Naturschutzgebiet und liegt direkt am Stadtrand von Wellington. Hier findet man ganz viele unterschiedliche geschützte Vogelarten und Pflanzen. Ach und im Beehive, also im neuseeländischen Parlament war ich auch.

Nach Wellington habe ich einen kurzen Abstecher nach Napier auf der Ostküste gemacht. Napier ist eigentlich mehr ein Ferienort, an dem es nicht wirklich was zu entdecken gibt und man am besten den ganzen Tag am Strand liegt. Das habe ich natürlich dann auch gemacht! Und Erdbeeren hab ich mir auch gegönnt. 😉

Taupo liegt in der Mitte der Nordinsel und ist bekannt für den See Taupo und die heißen Quellen. Außerdem gibt es die wunderschönen Huka Falls.

Nachdem das Leben als Backpackerin überaus anstrengend ist, musste ich Rotoroa gleich einmal in der Spa entspannen. Am nächsten Tag war ich Te Puia, sitz des Maori Arts and Crafts Institute und außerdem Gebiet hoher geothermaler Aktivität.

Neuseeland hat nicht nur sehr viele Berge und schöne Seen, sondern ist auch Heimat der Hobbits. Daher musste ich auf jeden Fall Matamata, der Heimat von Hobbiton einen Besuch abstatten. Ich war natürlich Bilbo und Frodo besuchen und hab ein Bier im Green Dragon getrunken.

Und noch ein kleines Update:
Auf Grund der Waldbrände werde ich nicht nach Australien fahren und komme daher schon am 15. Dezember wieder. Für alle die sich freuen mich wiederzusehen: Juhu, wir können auf einen Punsch am Christkindlmarkt gehen! Für alle die froh waren, dass sie mich los sind: Tut leid, ihr müsst mich schon früher wieder ertragen!
In diesem Sinne: Bussi baba und bis bald!

Schifahren, Uniende und Beginn meiner Reise

Schifahren in Neuseeland – ein Versuch:

Ende September hatten die Kathi und ich die Möglichkeit im wunderschönen Craigieburn Schifahren zu gehen, wir hatten jedoch einen kleinen (größeren) Unfall. Aber keine Sorge uns geht es wieder gut! In dem Schigebiet gibt es nur so alte „Nutcracker Rope Tow Lifte“, die eindeutig schlimmste Erfindung überhaupt und aus dem bin ich dann bei der ersten Fahrt gleich mal rausgefallen. Der Lift wurde nämlich für längere Zeit gestoppt (natürlich genau während ich am steilsten Stück stand) und bin dann, als er wieder angefahren ist, aus dem Lift gefallen. Am Weg nach unten, bin ich gestürzt und hab mir meine Bänder überdehnt/leicht gezerrt. Die liebe Kathi hat es bis ganz nach oben geschafft und ist dort leider auch hingefallen und hatte weniger Glück da sie sich das Kreuzband gerissen und den Knochen angebrochen hat. Beides ist uns natürlich gleich am Anfang innerhalb von fünf Minuten passiert. Der Tag endete dann mit einem Besuch im Krankenhaus in Christchurch, in dem zum Glück wenig los war, weil alle zu Hause waren und Rugby geschaut haben. Wir wurden beide mit Krücken entlassen und müssen ein lustiger Anblick auf der Uni gewesen sein, wenn wir gemeinsam wohin gehumpelt sind. Aber zum Glück ist uns nichts schlimmeres passiert!

Das Ende des Auslandssemesters

Im Oktober war dann auch schon die letzte entscheidende Uniphase. Jede Menge Assignments, Gruppenarbeiten und dann Anfang November noch Prüfungen. Ich glaube (hoffe), dass alles recht gut geklappt hat, aber genaueres weiß ich erst Ende November. Trotzdem haben wir Zeit gefunden einen kurzen Ausflug nach Kaikoura zu machen. Eigentlich haben wir einen Whale Watching Tour mit dem Boot gebucht. Leider wurde diese jedoch abgesagt, weil die Wale zu weit entfernt von der Küste waren. Stattdessen durften wir dann eine Whale Watching Tour mit einem kleinen Flugzeug machen. Es war wirklich spektakulär!

Der Beginn einer Reise…

Kaum war die letzte Prüfung vorbei ging es auch schon los. Der erste Stopp war Dunedin. Gestartet habe ich mit einer kleinen Streetart-Tour quer durch die Stadt. Danach war ich im Otago-Settlers Museum und beim alten Bahnhof.

Danach ging es weiter nach Queenstown. Die Fahrt mit der Gondola fand ich zwar nett, aber nicht so spektakulär. Die Wanderung am Queenstown Hill war hingegen wirklich schön.

In Wanaka habe ich natürlich „ThatWanakaTree“ besucht und einen netten Spaziergang entlang des Sees gemacht.

Danach ging es zur West Coast in den gemäßigten Regenwald und zum Fox Glacier. Der Weg zum Gletscheraussichtspunkt war leider nur teilweise begehbar, da eine große Hangrutschung den Weg zerstört hat. Dafür konnte man am Abend viele Glühwürmchen beobachten. Und am nächsten Tag hab ich einen kleinen Ausflug zu Lake Matheson gemacht. Sehr touristisch aber wirklich schön, aber für ein Foto mit der perfekten Spiegelung der Berge im See war es leider zu windig.

In Hokitika war das Wetter traumhaft und somit habe ich den ganzen Tag eigentlich mit einem Spaziergang am Strand verbracht. Und der Sonnenuntergang am „Sunset Point“ war wunderschön.

Noch etwas weiter nördlich auf der Westküste landet man dann im kleinen Ort Punakaiki. Hier gibt es keinen Supermarkt aber dafür die Pancake Rocks und ist deswegen sehr gut besucht. Witterung und Erosion haben das Gestein in aufgeschichtete Pancakes verwandelt haben. (Man braucht natürlich etwas Phantasie).

Die nächsten Updates mit ganz vielen Fotos kommen bestimmt, jedoch ein bisschen davon abhängig wie gut das Internet im Hostel funktoniert… 😉

Roadtrip in der Mid-term break

Donnerstagvormittag ging es endlich los! Nach fast 8 Stunden Autofahrt kamen wir endlich in Te Anau an. Und natürlich machten wir auch manchmal halt, um die wunderschöne Landschaft zu bewundern. Wir verbrachten eine Nacht im Hostel und fuhren früh am nächsten Morgen nach Milford Sound.

In Milford Sound begaben wir uns auf eine zweistündige Bootstour und die Landschaft war einfach nur beeindruckend.

Am Nachmittag haben wir dann noch ein paar Spaziergänge unternommen und sind auch bei den Mirror Lakes vorbeigekommen.

Nach einer weiteren Nacht im Hostel machten wir uns dann auf den Weg in Fiordland Vintage Machinery Museum. (Nachdem meine Mitreisenden unbedingt dorthin wollten.) Dort gab es jede Menge alte Motorräder, Traktoren und Autos und der ältere Herr der dort die Autos repariert, hat uns alles mit ganz viel Freude gezeigt.

Anschließend begaben wir uns auf die Spuren von Herr der Ringe und machten eine kleine Wanderung in der Nähe des Flusses der als Schauplatz für den Fluss Anduin dient. Unsere Wanderung endete bei einem wunderschönen See.

In der darauffolgenden Nacht beschlossen wir zu campen. Es war zwar ein bisschen kalt, aber es gab ein nettes Lagerfeuer und der Sternenhimmel war einfach unbeschreiblich.

Die nächsten zwei Tage verbrachten wir auf Stewart Island und Ulva Island. Beide bekannt für ihre hohe Vogeldiversität und die hohe Wahrscheinlichkeit einen Kiwi zu sehen. Ein sehr kleines Flugzeug brachte uns in nur 20 Minuten nach Stewart Island und nach dem wir unser Gepäck abgeladen hatten, ging es mit der Fähre auch schon weiter nach Ulva Island für einen kleinen Spaziergang. Am Abend hat uns der Mann der Hostelbesitzerin mit auf eine Kiwisuche genommen und wir haben tatsächlich einen gesehen. Anmerkung: Kiwis sind normalerweise nicht rot aber sie mögen kein weißes Licht, daher haben wir eine Taschenlampe mit rotem Licht verwendet.

Wieder zurück am Festland machten wir uns auf den Weg durch die Catlins in Richtung Dunedin. Wir kamen am Slope Point vorbei, der südlichste Punkt der Südinsel. Im Curio Bay konnte man fossilised forest bestaunen und wunderschöne Wasserfälle haben wir auch gesehen. Zum Abschluss besuchten wir noch den Nugget Point.

Am letzten Tag in Dunedin besuchten wir noch Sandfly Bay, wo es glücklicherweise keine sandflies gab und Tunnel Beach. Am Rückweg machten wir auch noch einen kurzen Halt bei den Moeraki Bolders.

Kaum zu Hause angekommen, machten wir uns am nächsten Morgen auf zu Lake Tekapo und Lake Pukaki. Und nun ja was soll man sagen?! Das Wetter war eindeutig traumhaft!

Exkursion ins Clarence Valley

Kaum war das letzte Assignment abgegeben, ging es auch schon auf Exkursion am Samstag. Wir fuhren ins wunderschöne Clarence Valley, ein Stückchen nördlich von Kaikoura.

Hier sollten wir für 4 Tage auf einem Bauernhof Böden untersuchen. Am ersten Tag haben wir mit einem Erdbohrer ganz viele Proben genommen, um uns zu überlegen, wo am nächsten Tag eine Bodengrube ausgehoben werden soll. Die Bodengrube (1m tief, 1m breit und 1,5m lang) mussten wir dann zum Glück nicht selbst ausheben. Und die Bodenbeschreibungen haben wir mit tierischer Unterstützung gut gemeistert.

Am Ende zeigten uns die Professoren noch wie sich die Landschaft nach dem Erdbeben verändert hat. Das Clarence Valley wurde nämlich 2016 stark von einem Erbeben getroffen. Der Fluss fließt beispielsweise heute ganz anders als er vor dem Erbeben geflossen ist und manche Hügel wurden einfach um 10m in die Höhe gehoben. Es war interessant aber irgendwo auch sehr beängstigend und man hatte danach definitiv noch mehr Respekt vor Naturgewalten.

Nach 4 anstrengenden Tagen ging es dann zurück nach Lincoln und auf dem Heimweg machten wir Pause in Kaikoura:

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Bilder und Geschichten vom Roadtrip in den Semesterferien gibt es in wenigen Tagen. Stay tuned!

Von Schafen und Gummistiefeln…

Nun ja, der Unistress kommt dann doch schneller als man glaubt. Die letzte Woche habe ich also verzweifelt damit verbracht, das Statistikprogramm zu besiegen. Damit ich endlich die Werte und Graphen bekomme, die ich brauche und meine Arbeit zu schreiben. Aber es hat zum Glück geklappt!

Nun zu den Gummistiefeln! Man muss wissen, dass der typische neuseeländische Student folgendes trägt: einen Kapuzenpulli, eine kurze Hose und Gummistiefel. Hierbei ist es jedoch vollkommen egal, ob es draußen regnet, schneit oder die Sonne scheint. Mir wird ja beim Anblick von kurzen Hosen bei 5-10° schon kalt, aber scheinbar hat man hier einfach einen anderen Bezug zu Kälte. Nachdem man jedoch mit Gummistiefeln nicht in die Bibliothek oder in Unterrichtsräume gehen soll, findet man davor dann immer eine Ansammlung von Gummistiefeln. Hier der Beweis:

Dann hatten wir Besuch von Spot, dem schwarzen Lamm. Nachdem sich die Schafmama nicht um Spot kümmern kann, wird Spot mit dem Flascherl großgezogen. Und weil wir Spot unbedingt kennenlernen wollten, wurde er dann einfach vorbeigebracht. Ein Schaf im Wohnzimmer hat man halt auch nur in Neuseeland!

Außerderm durften wir noch Schafe scheren. Ein Studienkollege ist nämlich beruflich Schafscherer und hat uns eingeladen beim Scheren der Schafe der Universität vorbeizuschauen und selber mal zu probieren. Leider kann ich das Video auf dem Blog nicht hochladen, deswegen gibt es nur ein Foto.

Wer kommt als nächster dran?

Dann waren wir noch am Strand in der Nähe von Christchurch:

Und auf Exkursion durch Christchurch, um uns das Wassermangement der Stadt anzuschauen. Es war sehr interessant aber leider auch sehr kalt.

Leider gibt es momentan nicht so viel zu berichten, da ich gerade sehr viele Assignments abgeben muss. Aber bald sind Ferien und da bin ich dann zuerst auf Exkursion und werde sonst auch ein paar Ausflüge machen.

Auf in ein neues Unileben!

Am 15. Juli ging es auch schon los mit den ersten Vorlesungen. Im Gegensatz zur BOKU habe ich hier nur 3 Kurse, jeder von denen hat aber 10 ECTS somit eindeutig mehr Arbeitsaufwand pro Kurs als normalerweise. Einen Kurs „Aspects of Sustainability: An international Perspective“ mussten wir verpflichtend belegen. Der Kurs ist leider inhaltlich nicht so spannend, weil ich vieles davon schon mal gehört habe. Dafür sind in diesem Kurs sehr viele internationale Studierende, was wiederum sehr interessant ist. Außerdem habe ich mich für „Soil Resources“ und „Water Management, Policy and Planning“ entschieden. Der Unialltag ist hier ganz anders, man sitzt viel weniger in Vorlesungen, sondern macht viel auch im Selbststudium bzw. macht Assignments zu hause. Die Vortragenden sind sehr nett und hilfsbereit. Die „Open Door Policy“ gefällt mir auch sehr gut, das gibt es ja in Wien nicht unbedingt. Und die Lehrenden kennen tatsächlich von allen Studierenden den Namen, was auch sehr ungewohnt ist.

Am Mittwoch waren wir dann auch schon auf unserem ersten Field Trip. Wir sind nach Brooksdale am Rande der Southern Alps gefahren um Bodenprofile anzuschauen. Für uns war es ungewohnt, dass es am südlichen Hang kalt ist und am nördlichen Hang warm ist. Ahja und am Hinweg hat der Professor auf Bitte der neuseeländischen Studis den Bus im kleinen Ort Sheffield anhalten lassen für die angeblich beste Pie des Landes. Die war auch wirklich deliziös!

Am Campus gibt es auch Recreation Center in das alle Studierende kostenlos gehen können. Ich habe mir fest vorgenommen zweimal die Woche ins Yoga zugehen. Und einmal alle zwei Wochen schwimmen ins Schwimmbad in der Nachbarortschaft. Daweil halte ich mich auch ganz brav dran. Also vielleicht wird aus einem Sportmuffel tatsächlich noch ein etwas sportlicherer Mensch. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

Die Uni hat letzten Samstag einen Ausflug nach Christchurch organisiert der leider viel zu kurz war und sehr verregnet und windig. Aber es war sehr nett mit vielen internationalen Studierenden. Und es gibt sehr coole Street Art in Christchurch.

Zum Schluss möchte ich euch noch meine neuen Haustiere vorstellen. Und nein, es sind keine Schafe! Die zwei Kaninchen hoppeln nämlich sehr gerne vor meinem Fenster herum.

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