Schifahren, Uniende und Beginn meiner Reise

Schifahren in Neuseeland – ein Versuch:

Ende September hatten die Kathi und ich die Möglichkeit im wunderschönen Craigieburn Schifahren zu gehen, wir hatten jedoch einen kleinen (größeren) Unfall. Aber keine Sorge uns geht es wieder gut! In dem Schigebiet gibt es nur so alte „Nutcracker Rope Tow Lifte“, die eindeutig schlimmste Erfindung überhaupt und aus dem bin ich dann bei der ersten Fahrt gleich mal rausgefallen. Der Lift wurde nämlich für längere Zeit gestoppt (natürlich genau während ich am steilsten Stück stand) und bin dann, als er wieder angefahren ist, aus dem Lift gefallen. Am Weg nach unten, bin ich gestürzt und hab mir meine Bänder überdehnt/leicht gezerrt. Die liebe Kathi hat es bis ganz nach oben geschafft und ist dort leider auch hingefallen und hatte weniger Glück da sie sich das Kreuzband gerissen und den Knochen angebrochen hat. Beides ist uns natürlich gleich am Anfang innerhalb von fünf Minuten passiert. Der Tag endete dann mit einem Besuch im Krankenhaus in Christchurch, in dem zum Glück wenig los war, weil alle zu Hause waren und Rugby geschaut haben. Wir wurden beide mit Krücken entlassen und müssen ein lustiger Anblick auf der Uni gewesen sein, wenn wir gemeinsam wohin gehumpelt sind. Aber zum Glück ist uns nichts schlimmeres passiert!

Das Ende des Auslandssemesters

Im Oktober war dann auch schon die letzte entscheidende Uniphase. Jede Menge Assignments, Gruppenarbeiten und dann Anfang November noch Prüfungen. Ich glaube (hoffe), dass alles recht gut geklappt hat, aber genaueres weiß ich erst Ende November. Trotzdem haben wir Zeit gefunden einen kurzen Ausflug nach Kaikoura zu machen. Eigentlich haben wir einen Whale Watching Tour mit dem Boot gebucht. Leider wurde diese jedoch abgesagt, weil die Wale zu weit entfernt von der Küste waren. Stattdessen durften wir dann eine Whale Watching Tour mit einem kleinen Flugzeug machen. Es war wirklich spektakulär!

Der Beginn einer Reise…

Kaum war die letzte Prüfung vorbei ging es auch schon los. Der erste Stopp war Dunedin. Gestartet habe ich mit einer kleinen Streetart-Tour quer durch die Stadt. Danach war ich im Otago-Settlers Museum und beim alten Bahnhof.

Danach ging es weiter nach Queenstown. Die Fahrt mit der Gondola fand ich zwar nett, aber nicht so spektakulär. Die Wanderung am Queenstown Hill war hingegen wirklich schön.

In Wanaka habe ich natürlich „ThatWanakaTree“ besucht und einen netten Spaziergang entlang des Sees gemacht.

Danach ging es zur West Coast in den gemäßigten Regenwald und zum Fox Glacier. Der Weg zum Gletscheraussichtspunkt war leider nur teilweise begehbar, da eine große Hangrutschung den Weg zerstört hat. Dafür konnte man am Abend viele Glühwürmchen beobachten. Und am nächsten Tag hab ich einen kleinen Ausflug zu Lake Matheson gemacht. Sehr touristisch aber wirklich schön, aber für ein Foto mit der perfekten Spiegelung der Berge im See war es leider zu windig.

In Hokitika war das Wetter traumhaft und somit habe ich den ganzen Tag eigentlich mit einem Spaziergang am Strand verbracht. Und der Sonnenuntergang am „Sunset Point“ war wunderschön.

Noch etwas weiter nördlich auf der Westküste landet man dann im kleinen Ort Punakaiki. Hier gibt es keinen Supermarkt aber dafür die Pancake Rocks und ist deswegen sehr gut besucht. Witterung und Erosion haben das Gestein in aufgeschichtete Pancakes verwandelt haben. (Man braucht natürlich etwas Phantasie).

Die nächsten Updates mit ganz vielen Fotos kommen bestimmt, jedoch ein bisschen davon abhängig wie gut das Internet im Hostel funktoniert… 😉

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