Am 15. Juli ging es auch schon los mit den ersten Vorlesungen. Im Gegensatz zur BOKU habe ich hier nur 3 Kurse, jeder von denen hat aber 10 ECTS somit eindeutig mehr Arbeitsaufwand pro Kurs als normalerweise. Einen Kurs „Aspects of Sustainability: An international Perspective“ mussten wir verpflichtend belegen. Der Kurs ist leider inhaltlich nicht so spannend, weil ich vieles davon schon mal gehört habe. Dafür sind in diesem Kurs sehr viele internationale Studierende, was wiederum sehr interessant ist. Außerdem habe ich mich für „Soil Resources“ und „Water Management, Policy and Planning“ entschieden. Der Unialltag ist hier ganz anders, man sitzt viel weniger in Vorlesungen, sondern macht viel auch im Selbststudium bzw. macht Assignments zu hause. Die Vortragenden sind sehr nett und hilfsbereit. Die „Open Door Policy“ gefällt mir auch sehr gut, das gibt es ja in Wien nicht unbedingt. Und die Lehrenden kennen tatsächlich von allen Studierenden den Namen, was auch sehr ungewohnt ist.
Am Mittwoch waren wir dann auch schon auf unserem ersten Field Trip. Wir sind nach Brooksdale am Rande der Southern Alps gefahren um Bodenprofile anzuschauen. Für uns war es ungewohnt, dass es am südlichen Hang kalt ist und am nördlichen Hang warm ist. Ahja und am Hinweg hat der Professor auf Bitte der neuseeländischen Studis den Bus im kleinen Ort Sheffield anhalten lassen für die angeblich beste Pie des Landes. Die war auch wirklich deliziös!


Am Campus gibt es auch Recreation Center in das alle Studierende kostenlos gehen können. Ich habe mir fest vorgenommen zweimal die Woche ins Yoga zugehen. Und einmal alle zwei Wochen schwimmen ins Schwimmbad in der Nachbarortschaft. Daweil halte ich mich auch ganz brav dran. Also vielleicht wird aus einem Sportmuffel tatsächlich noch ein etwas sportlicherer Mensch. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.
Die Uni hat letzten Samstag einen Ausflug nach Christchurch organisiert der leider viel zu kurz war und sehr verregnet und windig. Aber es war sehr nett mit vielen internationalen Studierenden. Und es gibt sehr coole Street Art in Christchurch.
Zum Schluss möchte ich euch noch meine neuen Haustiere vorstellen. Und nein, es sind keine Schafe! Die zwei Kaninchen hoppeln nämlich sehr gerne vor meinem Fenster herum.



